ECO WATT - Klimaschutz als Kapitalanlage


VISION

PROJEKTE
Staudinger Gesamtschule
 Idee
 Vom Konzept zur Umsetzung
 Ergebnisse des Eco-Watt Projektes
 Einsparergebnisse
 Maßnahmen
 Energiefüchse

DOWNLOAD
Neue Projekte
Energiespar-Contracting


AUSZEICHNUNGEN

PRESSE

LINKS

KONTAKT

IMPRESSUM

Das ECO-Watt Projekt an der Staudinger Gesamtschule

Nach einer gründlichen Projektplanung durch das Öko-Institut (das von der ERTOMIS-Stiftung finanziell unterstützt wurde) und durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) wurde im Juni 1998 von fünf Privatpersonen die Firma "ECO-Watt GmbH" gegründet. Diese Firma ist Komplementär der Firma ECO-Watt GmbH&CoKG, die das Projekt durchführt. Für die Investitionen in Einsparmaßnahmen (in den Bereichen Wärme, Strom und Wasser) sowie in die Solarenergie wurde ein Kapital von 280.000 Euro benötigt.

 

Das Kapital wurde in Form von stillen Beteiligungen bei Lehrern, Eltern der Schule sowie bei Privatpersonen eingeworben. Die geplanten Mindesteinsparungen, die mit den Investitionen erzielt werden sollten, lagen im Bereich des Stromverbrauchs bei 20 %, beim Wärmeverbrauch bei rund 30 % und beim Wasserverbrauch bei 36 %. Mit der Stadt Freiburg wurde ein Energiespar-Vertrag über eine Laufzeit von 8 Jahren geschlossen.

 

Die Energie- und Wasserkosteneinsparungen, die in diesem Zeitraum erzielt werden, flossen an das das ECO-Watt-Projekt. Aus diesen Einnahmen wurde das aufgenommene Kapital verzinst und nach acht Jahren zurückerstattet. Die Kapitalgeber wurden regelmäßig über den Projektstand informiert.

 

Die Maßnahmen führten zu einer jährlichen Reduktion der CO2-Emissionen von über 300 Tonnen.

 

Unter der vorsichtigen Annahme, dass die Nutzungsdauer der neu installierten Anlagen im Durchschnitt 18 Jahre beträgt, errechnet sich für die Stadt Freiburg ein wirtschaftlicher Vorteil von etwa einer Million Euro - ohne dass sie einen Euro investieren musste.

 

Das Projekt zeigte auch, dass kommunaler Klimaschutz für das örtliche Gewerbe von Vorteil ist: Alle Maßnahmen wurden durch kleine und mittelständische Betriebe durchgeführt. Über die Hälfte der Investition entfiel auf Arbeitslöhne. So werden Strom- und Ölimporte durch innovative Technologien und Arbeitskraft ersetzt. Dies führt zu einer zusätzlichen Beschäftigung und zu einer Stärkung der des regionalen Wirtschaftskreislaufs.

 

Inzwischen hat der Projektansatz eine Weiterentwicklung erfahren: Das Erneuerbare Energien-Gesetz und das Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung ermöglichen es heute weitergehende Sanierungen mit Hilfe von Bürger-Contracting zu bewerkstelligen. Vier Projekte dieser Art hat das Wuppertal Institut mit Unterstützung durch das Büro Ö-quadrat durchgeführt.

 

Zusätzliche Informationen:

www.wupperinst.org/solarundspar

www.oe2.de

 
Drucken Seite drucken
 

ECO WATT - Klimaschutz als Kapitalanlage