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Eco-Watt-Projekt weiter auf Erfolgskurs

Für das sechste Vertragsjahr des Einsparprojektes an der Staudinger Gesamtschule zieht der Geschäftsführer der ECO-Watt GmbH, Dieter Seifried, eine positive Bilanz: Die Energie- und Wasserkosten der Schule konnten gegenüber dem Ausgangszustand um 98.000 Euro (brutto) reduziert werden. Damit lag das Ergebnis nur knapp unter dem sehr erfolgreichen Vorjahr.

Einsparungen an Kohlendioxid liegen inzwischen bei 2 Mio. kg!

Nach nunmehr sechs Betriebsjahren kann damit eine sehr beeindruckende Bilanz gezogen werden. Insgesamt konnten in den vergangenen sechs Jahren 1.100.000 kWh Strom und 3,96 Mio. kWh Wärme an der Staudinger Gesamtschule eingespart werden. Mit den Einsparungen bei Wärme und Strom wurde auch ein beachtlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet: Insgesamt rund 2 Mio. kg Kohlendioxid wurden in den sechs Jahren weniger ausgestoßen, als dies ohne das Projekt der Fall gewesen wäre. Darüber hinaus konnte der Wasserverbrauch um 56 Mio. Liter reduziert werden.

Zum Zwecke der Energieeinsparung hatte die Stadt Freiburg 1998 mit der ECO-Watt GmbH&CoKG Staudinger Gesamtschule einen so genannten Contracting-Vertrag geschlossen. Die Gesellschaft hatte das für die technischen Energiesparmaßnahmen notwendige Kapital bei Freiburger Bürgern, darunter viele Lehrer und Eltern von Schülern der Staudinger Gesamtschule, aufgenommen. Im Gegenzug erhält die Gesellschaft über einen Zeitraum von acht Jahren die tatsächlich gegenüber den Vorjahren eingesparten Energie- und Wasserkosten. Die Beteiligten erhalten eine Vergütung auf ihr eingesetztes Kapital, die ebenfalls erfolgsabhängig ist.

Mit dem bereitgestellten Kapital von 270.000 Euro wurden vielfältige Verbesserungen in der Energietechnik der Staudinger Gesamtschule vorgenommen. Eine neue Beleuchtungsanlage wurde eingebaut, die Heizungs- und Lüftungssteuerung wurde verbessert, eine neue Lastmanagementanlage installiert und Maßnahmen zur Wassereinsparung wurden umgesetzt. Darüber hinaus investierte die ECO-Watt-Gesellschaft in eine thermische Solaranlage für die Warmwasserbereitung. Im Herbst 2007 läuft der Vertrag aus. Die Stadt Freiburg kann dann die jährlichen Einsparungen von rund 100.000 Euro auf ihrem eigenen Konto gutschreiben.

Klimaschutz lohnt sich!

Aufgrund der erzielten Einsparungen kann die ECO-Watt-Gesellschaft auch im sechsten Vertragsjahr eine Verzinsung von 6 Prozent ausbezahlen. Damit konnte über die gesamte bisherige Laufzeit des Projektes der vereinbarte Höchstbetrag ausgeschüttet werden. Nach Abrechnung des sechsten Vertragsjahres wird ECO-Watt insgesamt 88.800 Euro Rendite an die Kapitalanleger ausbezahlt haben.

Doch nicht nur die Kapitalanleger profitieren: Der Staudinger Gesamtschule flossen über das Projekt bislang 58.800 Euro zur freien Verfügung zu.

Mit der Umsetzung des Projektes sind auch vielseitige Aktivitäten von Seiten der Schule verbunden. Wettbewerbe zum Energiesparen, Klimaschutztage und viele anderen schulischen Aktivitäten werden von einer aktiven Lehrergruppe koordiniert. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt derzeit auf Vermeidung und Recycling von Müll sowie beim Aufbau einer kleinen Windenergieanlage, deren Finanzierung über die eingesparten Energiekosten erfolgt.

Erfolgreiche Weiterentwicklung des Projektansatzes

Was in Freiburg angefangen hat, wurde inzwischen in Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Wuppertal Institut weiter entwickelt: An vier Schulen wurden bzw. werden weitere Bürger-Contracting-Projekte umgesetzt. Im Unterschied zu dem Freiburger Projekt wurden noch weitergehende Maßnahmen zur Energieeinsparung und Stromerzeugung (Solar und Kraft-Wärme-Kopplung) eingesetzt. So konnte am Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen eine CO2-Minderung von über 50% und am Willibrord-Gymnasium in Emmerich am Rhein sogar eine Reduktion um 80% erzielt werden. Beide Projekte sind auch wirtschaftlich sehr attraktiv und werden eine Rendite von über 6% erzielen. Die Maßnahmen in den Projekten Köln (Investitionssumme 1,2 Mio. Euro) und Gelsenkirchen (930.000 Euro) werden bis Ende 2006 umgesetzt sein.

 

 
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